Auf Einladung der Bundestagsabgeordneten Franziska Gminder, Moderatorin der Veranstaltung, waren Willy Wimmer (Staatssekretär a.D, CDU-MDB 1976-2009), Imad Karim (libanesisch-deutscher Drehbuchautor & Fernsehjournalist) und Stephan Brandner, (Vorsitzender Rechtsausschuß im Bundestag) in der Harmonie in Heilbronn.

Sie diskutierten die Themen:
– Deutschland zwischen den beiden Polen: USA und Rußland, auch im Hinblick auf die stärker werdende Stellung Chinas.
– Gibt es überhaupt Demokratie in einer globalen Welt? Oder ist Demokratie an Nationalstaatlichkeit gebunden?
– Welche Bedeutung hat der Migrationspakt für Deutschland?
– Ist Deutschland mit seiner Bundeswehr überhaupt noch wehrfähig? Illusion einer funktionierenden europäischen Armee.

Willy Wimmer (CDU) betonte seine Betroffenheit über den Einritt der BRD in den Jugoslawien-Krieg 1999, als Deutschland sein Vorhaben brach, keinen Krieg mehr zu führen, außer zur eigenen Verteidigung. Er führte aus, dass es seiner Ansicht nach zurzeit keine strategische Politik der Regierung gäbe – nicht gegenüber Russland, nicht gegenüber China; dass mit dem Umzug von Bonn nach Berlin die Qualität der Politik sehr gelitten habe. In weiteren Ausführungen beklagte er, dass die NGOs das Volks als Souverän abgelöst habe. Der Wähler werde vor vollendete Tatsachen gestellt, aber als Steuerzahler kräftig zur Kasse gebeten, aber gleichzeitig stellte der langjährige ehemalige CDU-Abgeordnete „ein Klima der Angst fest.“

Der libanesisch-deutscher Drehbuchautor & Fernsehjournalist Imad Karim kam als Student vor über 40 Jahren nach Deutschland und hat dieses Land schätzen und lieben gelernt. Er versteht Arabisch und musste feststellen, dass es bei einigen Muslimen am Respekt gegenüber der deutschen Kultur fehlt. Unsere freiheitlich-demokratische Grundordnung sei seiner Ansicht nach bedroht von folgenden Gruppierungen: Der Interventionistischen Linken, den Kommunisten, den Globalisten, den NGOs, den „One-World“-Verfechtern und den Islam-Verfechtern. Die Grundwerte, so Karim, gelte es zu verteidigen.

Selbst wurde er schon auf „facebook“ gesperrt, wird mittlerweile für seine aufklärenden Beiträge selbst der „Volkshetze“ bezichtigt, ist den Nazis, vor denen er seit Jahrzehnten gewarnt wird, noch nie begegnet und sagt „Spinner gibt es in jeder Nation“.

Die gesunde Mitte des deutschen Volkes sei dabei seine Identität zu verlieren; diese Werte gelte es zu verteidigen. Selbst aus diktatorischen Verhältnissen geflohen, erlebt er hier in Deutschland nun ein gewisses Mitläufertum, ein Großteil der Deutschen schweige aus Angst als „Rechte oder Nazis“ beschimpft zu werden. In diesem Zusammenhang sprach er vom „inneren Exil“.

MdB Stephan Brandner (AfD) meinte, es gäbe wieder diese „Schere im Kopf“, die Meinungsfreit stehe auf dem Prüfstand. Unter anderem ging es ihm um das „Zentrum für politische Schönheit“, die Aufhebung der Gewalten(teilungen), dass zum Beispiel ein Abgeordneter mal flugs zum Verfassungsgericht wechselte, über „Hatespeech“, und andere aktuellen Themen.

Frau MdB Franziska Gminder moderierte ihre Veranstaltung, zu der sie eingeladen hatte und stellte die hochinteressanten Fragen. Ein lebhafter Wortwechsel der Podiumsteilnehmer bescherte den Zuschauern vor Ort und denen am Live-Stream einen unterhaltsamen und nachdenklichen Abend.

Die Live-Videos der Veranstaltung

Diskussionrunde

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Fragenrunde

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