Der Kreisverband Heilbronn bedauert, dass die Heilbronner Stimme keinen Ersatzkandidaten für Dr. Alice Weidel am 4. September akzeptiert und die Veranstaltung in der Heilbronner Sparkasse mit der AfD lieber abgesagt hat.

Die Heilbronner Stimme hatte am 4. September 2017 eine Veranstaltung mit Dr. Alice Weidel in der Sparkasse Heilbronn (Pyramide) geplant. Da Frau Dr. Weidel nicht nur Spitzenkandidatin in Baden-Württemberg ist, sondern für ganz Deutschland, kam es bei ihren bis zu fünf täglichen Auftritten am 4. September zu einer Terminüberschneidung mit einem TV-Auftritt, weshalb das Wahlkampfteam von Frau Dr. Weidel die Veranstaltung mit der Heilbronner Stimme zeitnah absagen musste. Das ist ohne Frage bedauerlich.

Die Organisation des Termins erfolgte direkt zwischen dem Wahlkampfteam von Frau Dr. Weidel und der Heilbronner Stimme und ohne Beteiligung des Heilbronner Kreisverbands, weshalb der Kreisverband die Einzelheiten der Verhandlungen nicht kennt. Dennoch machte der Heilbronner Kreisverband danach starken Druck und legte auch mehrere Alternativvorschläge der zuständigen Geschäftsstelle zur Weitergabe und Lösungssuche vor. Nach den unserem Kreisverband vorliegenden Informationen wurden alle Vorschläge, einschließlich des Spitzenkandidaten auf Listenplatz 2, von der Heilbronner Stimme abgelehnt.

Die Heilbronner Stimme selbst schreibt, dass sie sich um Ersatz bemüht hätte, “jedoch keine Zusage eines AfD-Spitzenkandidaten bekommen” hat. Wenn die Heilbronner Stimme nur Herrn Dr. Gauland und Frau Dr. Weidel als “Spitzenkandidat” akzeptiert, dann ist das sehr schade. Es war aber natürlich absehbar, dass auch Herr Dr. Gauland als Spitzenkandidat während des Wahlkampfes einen vollen Terminkalender und nicht “spontan” Zeit hat, um zur Stimme nach Heilbronn zu kommen.

Der Kreisverband Heilbronn bedauert daher außerordentlich, dass die Heilbronner Stimme keinen anderen der vorgeschlagenen Teilnehmer der AfD für die Veranstaltung akzeptiert und die Veranstaltung stattdessen abgesagt hat. Auch wenn z.B. Listenplatz 2 weniger bekannt ist als Frau Dr. Weidel, so wäre eine Veranstaltung natürlich trotzdem möglich und besser als eine Absage gewesen.